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Leuchtturm Kiel
am 22. Juni 2001


Fahrt zum Turm mit Anlegen mit dem Traditionsschiff MS-Seelotse

Am Freitag, dem 22. Juni 2001 habe ich erstmals den Leuchtturm-Kiel besucht. Die Fahrt fand auf dem Traditionsschiff MS-Seelotse statt und wurde von Mitgliedern des Fördervereins Maritimer Denkmalschutz e. V. geleitet.


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Die Fahrt

Gegen 14.30 Uhr ging es an Bord. Zunächst wurde das Schiff besichtigt. Besonders eindrucksvoll war ein Echolot aus den 50er Jahren das in einen Topzustand war. Um 15 Uhr legten wir ab. Das Wetter war zunächst überwiegend schön, der Himmel zeigte viele Cumuluswolken; hier und da waren auch noch einzelne Cumulonimben zu sehen. Es wehte ein mäßiger Nordostwind. Im Bereich der Außenförde wurde der Seegang langsam höher. Einige Wellen brachen am Bug und es spritzte teilweise bis zu diesem hinauf. Wenig später überquerten uns einige Schauerreste mit etwas Regen. Dabei wurde es auch deutlich kühler. Die Karte unten zeigt ein abgezogenes Tief im Osten.


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23.06.2001 - 00 Uhr UT
Quelle der Karte: Wetterzentrale


Der Kieler Leuchtturm wurde langsam immer deutlicher und größer. Der Himmel war immer noch mit den Resten alter Schauerwolken bedeckt, die Sicht war gut. Nachdem das Schiff den Leuchtturm erreicht hatte fuhr der Kapitän einmal um den Turm herum. So konnte jeder erstmal in Ruhe Fotos machen! Leider wurde die Sonne gerade von dichten Wolken alter Schauer verdeckt.

Dann wurde an der Südwestseite des Turms angelegt. Aufgrund des mäßigen Nordostwindes und der etwa 0.5 Meter hohen See klappte das Anlegen erst beim zweiten Mal. Nach dem Anlegen wurde erst einmal die Plattform begangen. Von hier hatte man einen herrlichen Blick auf die Weiten der freien Ostsee. Wenig später ging es in den Turm hinein und wenig später zur Wendeltreppe auf den Weg nach oben.

Oben befinden sich kleinen Räume wo die Lotsen übernachten. Noch eine Atage höher liegt die Galerie, wo das Licht des Turms erzeugt wird. Von hier aus hat man einen gigantischen Blick über die freie Ostsee! Richtung Westen kann man sehr schön das Ufer und die Kieler Bucht sehen. Nach Osten hin hängen vor den großen Fenstern rote und grüne Farbsektoren, die das farbige Licht erzeugen.

Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt im Turm ging es dann langsam wieder zurück aufs Schiff. Die Stunde verging wie im Fluge und man hatte das Gefühl, das der Aufenthalt auf dem Turm nicht einmal eine halbe Stunde lang war. Im letzten Moment vor der Abfahrt zogen die Schauerwolkenreste ab und die Sonne kam heraus. So konnte man den Kieler Leuchtturm noch einmal im vollen Sonnenlicht bei fast blauen Himmel fotografieren konnte.

Dann legten wir wieder ab und das Schiff MS-Seelotse fuhr wieder Richtung Kieler Förde. Dies aber wesentlich langsamer als auf der Hinfahrt, damit man noch die vielen Schiffe und das Treiben der Kieler Woche auf der Förde verfolgen konnte. Auf den Weg kamen noch einige Schiffe vorbei und man konnte vor allem Richtung Norden und Nordosten schöne Wolkenbänke in der Abendsonne erkennen.

Später ging es abermals am Friedrichsorter Leuchtturm vorbei. In der Abendsonne ergab sich eine ganz andere Stimmung als vorher am Nachmittag. Auch die Leuchttonnen die den Schiffen den Weg in die Kieler Förde markieren, kamen zum Greifen nah am Schiff vorbei. Später als sich das Schiff langsam dem Liegeplatz beim Institut für Meereskunde näherte, konnte man noch sehr schön von der Förde aus das Treiben auf der Kiellinie an diesem Freitag Abend sehen!! Wenig später legte das Schiff beim Institut für Meereskunde an und alle gingen zufrieden von Bord.

© Copyright: 1998-2017 Mario Lehwald
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