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Tonnen


Tonnen markieren das Fahrwasser, Untiefen, Warn- oder Sperrgebiete. Man spricht ausschließlich von Tonnen und nicht von Bojen. Bojen sind kleine Plastikbälle die nicht als Schifffahrtszeichen verwendet werden.

Zum Lateralsystem gehören Tonnen, die zur Kennzeichnung von Fahrwassern dienen. Zum Kardinalsystem gehören Tonnen, die zur Kennzeichnung von Gefahrenstellen dienen.


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Grüne Leuchttonne auf der Kieler Förde
© Mario Lehwald


Tonnen haben unterschiedliche Farben. Viele, aber nicht alle, tragen ein Toppzeichen und sind befeuert. Ist eine Tonne befeuert, spricht man von einer Leuchttonne. Bei Nacht kann man sie anhand des Lichtsignales auch von weiten gut erkennen. Für die Lichtsignale der Tonnen gibt es verschiedene Kennungen:

Die Kennung der Lichtsignale der einzelnen Tonnen ist in den Seekarten angegeben. Weiterhin kann eine Tonne auch ein akustisches Signal abgeben. In der Seekarte steht die Bezeichnung Whis für Heultonne oder Bell für Glockenton.


Formen

Tonnen können verschiedene Formen haben:

  • Fasstonne
  • Leuchttonne
  • Bakentonne
  • Spierentonne
  • Kugeltonne
  • Spitztonne
  • Stumpftonne
  • Stange

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Leuchttonne
© Mario Lehwald


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Spierentonne
© Mario Lehwald


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Bakentonne
© Mario Lehwald


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Fasstonne
© Mario Lehwald


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Spitztonne
© Mario Lehwald


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Stumpftonne
© Mario Lehwald


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Stange
© Mario Lehwald



Laternen

Die Laternen der klassischen Leuchttonnen werden mit Propangas betrieben. Durch den begrenzten Gasvorrat müssen die Tonnen regelmäßig gewartet werden.


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Tonne mit Propanlaterne
© Mario Lehwald


Seit dem Jahr 2003 wurden die Laternen vieler Tonnen auf LED-Technik und eine Energieversorgung mit Solarzellen umgerüstet. Dadurch können die Tonnen jahrelang wartungsfrei betrieben werden.


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Tonne mit LED-Laterne und Solarzellen
© Mario Lehwald


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Tonne mit LED-Laterne und Solarzellen
© Mario Lehwald


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