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Zyklonen


Tiefdruckgebiete (Zyklonen) entstehen in unseren Breiten sehr häufig und gestalten damit auch unser Wetter am meisten mit. Da sie in der Regel schlechtes Wetter mit viel Regen und Wind mit sich bringen, ist ihre Vorhersage und Beobachtung besonders wichtig, um sich nicht in Gefahren zu begeben. Wie heftig Zyklonen wüten können, ist in der Rubrik Sturmtief nachzulesen!


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So sieht eine Zyklone vom Blick eines Satelliten aus!
Quelle des Satellitenbildes: Wetterzentrale


In einem Tiefdruckgebiet ist der Luftdruck am Boden tiefer als in der Umgebung. Die Luft strömt in bodennähe auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn in das Tiefdruckgebiet hinein und steigt dort auf. Dadurch kühlen die Luftmassen mit zunehmender Höhe ab und es bilden sich Wolken. Somit sind Tiefdruckgebiete meist von schlechten Wetter gekennzeichnet. Das muß aber nicht immer so sein: Im Kernbereich von alten Tiefs gibt es häufig wolkenarme Bereiche wo die Sonne scheint! Der Wind weht fast parallel zu den Isobaren, mit einem kleinen Winkel zum Tiefkern hin. Dieser Winkel ist von der Bodenreibung abhängig und daher über See (geringe Reibung) kleiner als über Land (höhere Reibung).


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Windrichtungen in einem Tiefdruckgebiet
© Mario Lehwald


Die im Tief vorhandene Windstärke wird von dem Abstand der Isobaren bestimmt. Je enger sie zusammenliegen, desto höher ist dort die Windstärke! Grundsätzlich sind Tiefdruckgebiete im Winterhalbjahr stärker entwickelt als im Sommer. Winterliche Tiefs haben daher mehr Isobaren, die dichter zusammenliegen womit auch mehr Wind herrscht. Mehr dazu gibt es bei den Sturmtief.


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Begriffe einer Zyklone in der Wetterkarte

Quelle der Karte: Wetterzentrale
Bearbeitung: Mario Lehwald


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Die Vorderseite einer kräftigen Zyklone
© Mario Lehwald

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