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Beobachtung Leuchtender Nachtwolken


Die Beobachtung der Leuchtenden Nachtwolken ist eine sinnvolle Beschäftigung. Jeden Sommer gibt es im Internet sehr viele Meldungen über ihr Auftreten. Sie werden besonders oft von Hobbyastronomen gemeldet und beobachtet, da im Sommerhalbjahr die Beobachtung schwacher astronomischer Objekte wegen der hellen Näche kaum möglich sind. Allein schon die Mitteilung, daß Leuchtende Nachtwolken gesehen wurden, kann von Wert sein, wobei selbstverständlich eine genaue Orts- und Zeitangabe wichtig ist.

Wer mehr tun möchte, sollte sie über längere Zeit im Auge behalten und vor allem auch fotografische Aufnahmen machen! Wer sie länger beobachtet, kann auch ihre Zugrichtung bestimmen. Leider interessieren sich - auch unter den Hobbyastronomen - noch viel zu wenige für diese faszinierenden Objekte. Dabei wird aber ein großer Teil der Beobachtungen gerade von Hobbybeobachtern gemacht!



Hinweise zur Fotografie Leuchtender Nachtwolken

Fotografische Aufnahmen von Leuchtenden Nachtwolken gelingen schon mit relativ bescheidenen Mitteln, und sollten auf jeden Fall versucht werden, wenn solche Objekte auftreten!

Alles was man braucht ist eine normale Spiegelreflexkamera mit einer Verschlußzeiteinstellung "B", oder eine digitale Kamera mit gleicher Funktion, die zusammen mit einen Drahtauslöser auf ein Fotostativ montiert wird. Mehr ist nicht erforderlich! Wer eine digitale Kamera verwendet sollte nur darauf achten, das man bei dieser den Autofocus manuell zumindest auf "Unendlich" fixieren kann, da der Autofocus nachts nicht mehr scharfstellen kann was eine Fotografie unmöglich machen würde!

Bei analogen Kamera eignen sich besonders Farbfilme mit einer Empfindlichkeit von 100 oder 200 ASA. Man sollte den Farbdiafilm bevorzugen, da er einen wesentlich größeren Kontrastumfang als ein Farbnegativfilm besitzt. Bei Filmen mit den angegebenen Empfindlichkeiten von 100 oder 200 ASA reichen Belichtungszeiten zwischen 5 und 20 Sekunden bei Blende 2,8 völlig aus. Es sollten aber immer mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten gemacht werden; so kann man später die besten Aufnahmen auswählen.

Ideal sind natürlich ganze Aufnahmeserien, wo über einen Zeitraum von z. B. 1 Stunde alle 5 Minuten eine Aufnahme gemacht wird. Eine solche Aufnahmeserie enthält natürlich die meisten Informationen. Man kann dann sämtliche Veränderungen dieser Objekte genau erkennen, und daneben auch noch die Zugrichtung bestimmen!

© Copyright: 1998-2017 Mario Lehwald
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