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Regenbögen


Diese Himmelserscheinung kennt wohl jeder. Sie ist zu sehen wenn die Sonne scheint und es noch oder schon regnet. Ein Regenbogen zeigt uns eindrucksvoll, aus welchen Farben weißes Sonnenlicht in Wirklichkeit zusammengesetzt ist, nämlich Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett - die sogenannten Spektralfarben. Die Aufspaltung geschieht beim Regenbogen durch Lichtbrechung an Wassertropfen in der Luft. Ein Regenbogen hat stets Rot auf seiner Außen- und Violett auf seiner Innenseite.

Um einen Regenbogen zu sehen, muß man die Sonne stets im Rücken haben. Manchmal sieht man einen Regenbogen noch, während es am Beobachtungsort bereits aufgehört hat zu regnen. Dazu muß sich der Schauer ebenfalls an dem der Sonne gegenüberliegenden Punkt des Himmels befinden. Je tiefer die Sonne steht, desto höher ist der Bogen und umgekehrt. Aus einem Flugzeug sieht man mitunter sogar einen vollen Kreis.


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Ein kräftiger Regenbogen mit schwachem Nebenbogen weiter links
© Mario Lehwald


Manchmal wird das Licht nicht nur einmal, sondern zwei- oder gar mehrmals in den Wassertropfen gebrochen. Die Folge ist ein zweiter schwächerer Regenbogen der sich außerhalb des ersten befindet. Dieser hat im Gegensatz zum Hauptbogen eine umgekehrte Farbfolge, also Rot auf seiner Innenseite, was man leicht auf dem Foto oben erkennen kann. In seltenen Fällen können auch noch ein dritter und sogar vierter Bogen auftreten.


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Der zweite Nebenbogen links
hat im Gegensatz zum Hauptbogen rot auf seiner Innenseite!
© Mario Lehwald


Regenbögen lassen sich übrigens nicht nur am Tage bei Sonnenlicht, sondern auch nachts bei Vollmondlicht beobachten, wenn es noch regnet und der Mond schon wieder zu sehen ist! Diese Mondregenbögen sind allerdings schwächer und die Farben erheblich blasser als die der Regenbögen am Tage.

© Copyright: 1998-2017 Mario Lehwald
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